Seniorenabgeordnete Gertrude Aubauer LIVE aus dem Parlament

Gesundheitsgefährlich!

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In der Säulenhalle des Parlaments ist derzeit eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen. Es locken hübsche Gegenstände: Taschen von Gucci, Boss und anderen Nobelmarken. Feine Uhren, Spielsachen, Schmuck der teuersten Markenhersteller. Doch – es sind alles Fälschungen!

Vor einem Stapel nachgemachter Medikamente wird mir die Dramatik besonders klar: Alle die Schlankheitspillen und Potenzmittel enthalten nicht geprüfte Stoffe. Schockierend die Fotos, wie diese Medikamente hergestellt werden: in schmutzigen Kübeln und mit verrosteten Maschinen. Experten warnen. Medikamente aus dem Internet können gesundheitsschädlich sein. Man sieht Fotos von Menschen, denen die Haare ausfallen und vieles mehr. Daher mein Appell: Hände weg von gefälschten Medikamenten! Sie können Ihre Gesundheit enorm gefährden.

Fast unglaublich, wie sehr die so genannte Produktpiraterie zugenommen hat. Im vergangenen Jahr sind 224.000 Stück gefälschter Tabletten beim österreichischen Zoll gelandet!!!

Nutznießer ist die organisierte Kriminalität: Aus 1000 Doller Investition ziehen skrupellose Geschäftemacher 500 000 Doller Gewinn. Zum Schaden der Bevölkerung. Diese Information ist mir wichtig, um Ihnen möglichen Schaden zu ersparen.

Geschrieben von Gertrude Aubauer

Mai 8, 2008 um 12:19

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Eine Antwort

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  1. Die Möglichkeiten sind da. Das Internet bietet durch Wegfall von Zwischenhändlern bessere Konditionen und dies wird durch einige rücksichtslos ausgenutzt.

    Doch reicht eine Warnung? Ein Appell an die Bevölkerung? Ein paar Zahlen und Bilder?

    Ich sage nein. Nicht die Symptome, sondern die Krankheit behandeln. Ein Grundsatz, der in der Politik gerne zitiert, aber nur selten umgesetzt wird.

    Das Problem sind weniger die Fälschungen, als ein fehlendes System, welches mir anzeigt welche Händler vertrauenswürdig sind und welche nicht.

    Zertifikate haben in der Vergangenheit nicht funktioniert, folglich muss man andere Wege finden.

    Sensibilisierung ist sicherlich ein wichtiger Teil, aber wenn die Schlussfolgerung davon ist, dass man im Web nichts mehr bestellen darf, geht es in die falsche Richtung. Die Bevölkerung muss lernen selbst zu entscheiden, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht. Es muss Möglichkeiten geben sich zu informieren und die Menschen müssen lernen, wo sie sich auch so informieren können. Google ist ein toller Ausgangspunkt, doch ob die Seiten auf die man stößt vertrauenswürdig sind, muss man selbst wissen.

    Keine Kontrollstelle kann jede Seite prüfen, Zertifikate ausstellen und ähnliches. Es braucht ein Umdenken in der Bevölkerung.

    Luca

    Mai 20, 2008 um 1:48


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